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AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Online-Shop von MOUNZ (Stand: 11/2025)

§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

(1) Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Webshop-Anbieter (nachfolgend „Verkäufer“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Der Begriff Verbraucher bezeichnet eine natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Der Begriff Unternehmer bezeichnet eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

§ 2 Vertragspartner

Vertragspartner ist:

MOUNZ.DE operated by ARNIO GmbH
Drausendorfer Straße 2, 02763 Zittau
Email: info(at)mounz.de

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Waren im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.

(2) Durch Anklicken des Buttons „Kostenpflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags über die im Warenkorb befindlichen Waren ab.

(3) Die Annahme des Angebots erfolgt durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch Versand der Ware. Der Vertrag kommt in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Erklärungen dem Kunden zugeht.

§ 4 Technische Schritte des Bestellvorgangs / Vertragstext

(1) Der Bestellvorgang umfasst typischerweise die folgenden Schritte:

  1. Auswahl der gewünschten Ware;
  2. Aufruf des Warenkorbs / Prüfung der Auswahl;
  3. Angabe der Versand- und Rechnungsadresse;
  4. Auswahl von Versand- und Zahlungsart;
  5. Prüfung aller Angaben durch den Kunden;
  6. Abgabe der Bestellung durch Anklicken des Buttons „Kostenpflichtig bestellen“ (bindendes Angebot).

(2) Der Kunde kann vor Absendung seine Eingaben mit den in seinem Browser üblichen Funktionen korrigieren. Vor dem Absenden hat der Kunde die Möglichkeit, alle für den Vertrag wesentlichen Angaben einzusehen und zu überprüfen.

(3) Der Vertragstext wird vom Verkäufer gespeichert. Der Kunde erhält nach Absendung der Bestellung eine E-Mail mit den Bestelldaten. Der Verkäufer bewahrt den Vertragstext nicht dauerhaft online zugänglich auf; die AGB sind jedoch jederzeit im Onlineshop einsehbar.

(4) Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.

§ 5 Preise, Steuern und Versandkosten

(1) Alle Preise sind Endpreise in Euro und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

(2) Zusätzlich können Versandkosten anfallen; diese werden im Bestellprozess gesondert ausgewiesen.

(3) Bei Lieferungen ins Ausland (falls angeboten) können Zölle, Steuern oder sonstige Abgaben anfallen, die vom Kunden zu tragen sind.

§ 6 Zahlungsbedingungen

(1) Der Verkäufer bietet folgende Zahlungsarten an (je nach Auswahl im Bestellprozess):

  • Vorkasse (Banküberweisung): Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang.
  • Zahlungsabwicklung über Mollie B.V.: Je nach Auswahl im Checkout werden über Mollie unterschiedliche Zahlungsarten angeboten (z. B. Kreditkarte, PayPal, SEPA-Lastschrift, Sofortüberweisung, Rechnungskauf). Es gelten zusätzlich die Nutzungsbedingungen des Zahlungsdienstleisters.

(2) Kommt der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen. Bei Verbrauchern beträgt der Verzugszins 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz; bei Unternehmern 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

§ 7 Liefer- und Versandbedingungen, Gefahrübergang

(1) Die Lieferung erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist.

(2) Gefahrübergang bei Unternehmern: Bei Verträgen mit Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Waren auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Ware dem Spediteur, Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person übergeben hat.

(3) Gefahrübergang bei Verbrauchern: Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Sache erst mit der Übergabe der Ware an den Verbraucher oder an eine von ihm benannte empfangsberechtigte Person über. Kommt der Verbraucher in Annahmeverzug, geht die Gefahr bereits zu diesem Zeitpunkt auf ihn über.

(4) Sofern kein ausdrücklich verbindlicher Liefertermin vereinbart wurde, sind Liefertermine und Lieferfristen nur unverbindliche Angaben. Bei Versandverzögerungen wird der Verkäufer den Kunden unverzüglich informieren.

§ 8 Eigentumsvorbehalt

(1) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.

(2) Bei Unternehmern gilt: Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor. Der Kunde ist verpflichtet, die Vorbehaltsware pfleglich zu behandeln und Zugriffe Dritter dem Verkäufer unverzüglich anzuzeigen.

(3) Verlängerter Eigentumsvorbehalt (Unternehmer): Wird Vorbehaltsware verarbeitet, so gilt die Verarbeitung im Auftrag des Verkäufers. Wird die Vorbehaltsware mit nicht dem Verkäufer gehörenden Sachen vermischt, so erwirbt der Verkäufer Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware zu den übrigen verarbeiteten Stoffen.

§ 9 Mängelhaftung (Gewährleistung)

(1) Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht, soweit nachstehend nichts Abweichendes geregelt ist.

(2) Für Unternehmer:

  • Unwesentliche Mängel begründen keine Mängelansprüche.
  • Der Verkäufer kann die Art der Nacherfüllung wählen (Nachbesserung oder Nachlieferung), soweit nicht eine Wahl dem Käufer unzumutbar ist.
  • Gewährleistungsansprüche verjähren in einem Jahr ab Gefahrübergang, soweit es sich nicht um Ansprüche aus Produkthaftung oder Ansprüche wegen Vorsatz handelt.
  • Der Kunde hat die Waren unverzüglich nach Ablieferung auf offensichtliche Mängel zu untersuchen und solche Mängel unverzüglich anzuzeigen. Bei unterlassener rechtzeitiger Anzeige sind Ansprüche ausgeschlossen.

(3) Für Verbraucher:

  • Für Verbraucher gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei Jahren ab Lieferung.
  • Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist für neu hergestellte Waren zwölf Monate ab Gefahrübergang. Diese Verkürzung gilt nicht für Ansprüche wegen Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Ansprüche aufgrund grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzungen sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
  • Tritt innerhalb dieser Frist ein Mangel auf, gelten die gesetzlichen Regelungen zu Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung oder Schadensersatz; bei Vorliegen der Voraussetzungen gelten die gesetzlichen Sonderregelungen zur Haftungsbefreiung und Verjährungsunterbrechung.

(4) Aufwendungen, die zur Nacherfüllung erforderlich sind, hat der Verkäufer zu tragen, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist.

§ 10 Haftung

(1) Die Haftung des Verkäufers für Schäden ist generell beschränkt auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit; soweit eine Pflicht verletzt wird, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht (Kardinalpflicht), haftet der Verkäufer auch bei leichter Fahrlässigkeit jedoch beschränkt auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden.

(2) Unbeschränkt haftet der Verkäufer für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Übernahme einer Garantie oder bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten.

(3) Eine weitergehende Haftung des Verkäufers ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 11 Produktsicherheit, Verwendung und Hinweise für Produkte mit Nutzung im Straßenverkehr

(1) Die vom Verkäufer hergestellten Produkte sind nur für die in der jeweiligen Produktbeschreibung genannten Verwendungszwecke bestimmt.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, die Produkte sachgerecht zu verwenden und geltende rechtliche Vorschriften, insbesondere Straßenverkehrsrecht (StVO) und die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), zu beachten.

(3) Der Verkäufer weist ausdrücklich darauf hin, dass nicht alle Produkte für den Einsatz im Straßenverkehr zugelassen sein müssen. Der Kunde hat vor dem Einsatz am Fahrzeug die Zulässigkeit, Verkehrstauglichkeit und ggf. erforderliche Prüf- oder Zulassungsdokumente (z. B. ABE, ECE, TÜV) eigenverantwortlich zu prüfen.

(4) Der Verkäufer übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus unsachgemäßer Montage, unsachgemäßer Verwendung, nicht bestimmungsgemäßer Verwendung oder eigenmächtigen Änderungen an den Produkten entstehen. Die gesetzliche Haftung für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit bleibt hiervon unberührt.

§ 12 Urheberrecht an Unterlagen

Alle dem Kunden überlassenen Unterlagen, Zeichnungen, Kalkulationen und sonstige Informationen bleiben geistiges Eigentum des Verkäufers. Diese dürfen ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Verkäufers nicht vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden.

§ 13 Widerrufsrecht für Verbraucher

Widerrufsbelehrung

Verbraucher haben ein gesetzliches Widerrufsrecht. Die folgenden Informationen gelten nur für Verbraucher (nicht für Unternehmer):

Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Widerrufsfrist
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter die letzte Ware in Besitz genommen haben.

Widerrufserklärung
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse des Verkäufers) mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss informieren (z. B. per E-Mail oder Brief). Sie können dafür das nachstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Muster-Widerrufsformular

An: MOUNZ.DE operated by ARNIO GmbH/ Drausendorfer Straße 2, 02763 Zittau / info(at)mounz.de Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren: Bestellt am (*)/erhalten am (*): ____________________ Name des Verbrauchers: ____________________ Adresse des Verbrauchers: ____________________ Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________ Datum: ____________________
(*) Unzutreffendes streichen

Folgen des Widerrufs

  • Im Falle des Widerrufs erstattet der Verkäufer alle Zahlungen, einschließlich Lieferkosten (mit Ausnahme zusätzlicher Kosten, die sich daraus ergeben, dass der Kunde eine andere Art der Lieferung als die vom Verkäufer angebotene günstigste Standardlieferung gewählt hat), unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen zurück.
  • Für die Rückzahlung verwendet der Verkäufer dasselbe Zahlungsmedium, das der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, mit dem Kunden wurde etwas anderes vereinbart.
  • Der Kunde hat die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag, an dem er den Widerruf erklärt, zurückzusenden. Der Kunde trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung, sofern nicht anders vereinbart oder gesetzlich vorgeschrieben.

Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts: Das Widerrufsrecht besteht u. a. nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.

§ 14 Gerichtsstand und anwendbares Recht

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG), sofern nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen etwas anderes vorsehen.

(2) Sind die Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Verkäufers, soweit gesetzlich zulässig.

§ 15 Alternative Streitbeilegung

Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr.

Der Verkäufer ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

(2) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.